Textil tarifvertrag kurzarbeit

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Textil tarifvertrag kurzarbeit

Finnland hat eine hohe Zahl von Arbeitnehmervertretungen am Arbeitsplatz, wobei die Inzidenz unterschiedlicher Arten von Arbeitnehmervertretung in etwa 60 % der Betriebe (ECS) vorliegt. Die Arbeitnehmervertretung ist im Wesentlichen durch eine einkanalige Vertretung auf der Grundlage von Shop Stewards (Luottamusmies) gekennzeichnet, die mit Gewerkschaften verbunden sind und deren Position durch branchenspezifische Tarifverträge geregelt ist. Die Shop Stewards sind in der Regel mit der Zentralorganisation der finnischen Gewerkschaften SAK und dem finnischen Berufsverband STTK verbunden. Der Verband der Gewerkschaften für Berufs- und Führungskräfte in Finnland (Akava) verfügt häufig über eine leichtere Vertretungsstruktur der Arbeitnehmer auf Arbeitsplatzebene, z. B. Kontaktpersonen (yhdyshenkilö, yhteyshenkilö). Shop Stewards sind die führenden Partner für Informations- und Konsultationsverfahren sowie für Tarifverhandlungen auf Betriebsebene. Tarifverträge sehen vor, dass Die Betriebsverwalter an den Arbeitsplätzen in allen Wirtschaftszweigen präsent sind. Die Wahl des Shop Stewards und die Amtszeiten sind durch die internen Statuten der Gewerkschaften geregelt. Die Church Employers (KiT) vertritt die Lutherische Kirche Finnlands als Arbeitgeber und hat 2014 einen Tarifvertrag für rund 20.000 Mitarbeiter der Pfarreien ausgehandelt. 2019 gab es mehrere schwere Arbeitskonflikte. Am bemerkenswertesten waren die langwierigen Tarifverhandlungen in der Technologiebranche, die Anfang Januar 2020 beigelegt wurden, und der Konflikt im Postsektor. Der Postkonflikt entstand, als die nationale Postgesellschaft Posti ankündigte, dass sie aufgrund wirtschaftlicher Spannungen und struktureller Veränderungen in der Branche plante, rund 700 Mitarbeiter, die in der Sortierung arbeiten, auf einen neuen Tarifvertrag mit niedrigeren Arbeitskosten zu verlagern, was effektiv zu Lohnkürzungen für die Arbeitnehmer führen würde.

Die Gewerkschaften würden die Lohnkürzungen nicht akzeptieren und lösten im Herbst eine Streikwelle aus. Nach mehreren Vermittlungsversuchen wurde ein neuer Tarifvertrag unterzeichnet und die Tarifübertragungspläne abgeschafft. Der Herbst ist die geschäftigste Zeit für Verhandlungen über neue Tarifverträge in Finnland. Denn der Jahreswechsel (Ende oder Anfang des Jahres) ist ein typischer Zeitpunkt für den Beginn neuer Tarifverträge. Traditionell beginnt die Verhandlungsrunde mit dem Tarifvertrag für den Technologiesektor (einschließlich der Metallverarbeitung), der in gewissem Maße als tempolische Vereinbarung für andere Sektoren dient. Die im Rahmen des dreigliedrigen Wettbewerbspakts 2016 ausgehandelten Tarifverträge wurden nur auf ein Jahr statt der bisher üblichen zwei oder drei Jahre festgesetzt. In den Verhandlungen von 2017 bis 2018 scheinen wieder zwei oder drei Jahre der Standard zu sein. Auf Gewerkschaftsseite wurde das Abkommen von der italienischen Föderation der Textil- und Lederbekleidung und -schuhe (Federazione Italiana Lavoratori Tessili Abbigliamento Cuoio Calzature, Filtea-Cgil) unterzeichnet, die dem Allgemeinen Verband der italienischen Arbeitnehmer (Confederazione Generale Italiana del Lavoro, Cgil) angeschlossen ist. der Verband der Energie-, Mode-, Chemie- und Alliierten Industrien (Federazione Energia Moda Chimica e Affini, Femca-Cisl), der dem italienischen Gewerkschaftsbund (Confederazione Italiana Sindacati Lavoratori, Cisl) angeschlossen ist; und der italienischen Gewerkschaft der Textil- und Bekleidungsarbeiter (Unione Italiana Lavoratori Tessili e Abbigliamento, Uilta-Uil), die der Union der italienischen Arbeitnehmer (Unione Italiana del Lavoro, Uil) angeschlossen ist.

Nach Angaben des italienischen Verbandes der kleinen und mittleren Unternehmen im Textilbereich Bekleidung, Schuhe und andere Sektoren (Unione nazionale piccola e media industria tessile, abbigliamento, calzature ecc, Uniontessile), die betroffenen Industrien umfassen fast 800.000 Arbeitnehmer: Allein die Textil- und Bekleidungsindustrie beschäftigt etwa 580.000 Beschäftigte und fast 73.000 Unternehmen, während die Gerbereiindustrie aus fast 23.000 Unternehmen und über 197.000 Beschäftigten besteht.

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